Dem frühchristlichen Rom aus Katakomben und Basiliken gewidmet. Reihen reich reliefierter Sarkophage zeigen Christi Wunder, Apostel und Symbole; hinzu kommen Goldglas-Medaillons, Inschriften und liturgische Objekte. Die Galerien machen sichtbar, wie spätrömische Bildtradition und Glaube zu einer neuen visuellen Sprache für ein christliches Imperium verschmolzen.
Werke aus der Sammlung Pius-Christliches Museum
in den Vatikanischen Museen
#81
Statuette des Guten Hirten
Ein jugendlicher Hirte trägt ein Lamm über den Schultern und schreitet behutsam durch felsiges Gelände. Das Bild formt ein römisches Hirtenmotiv zu einem frühchristlichen Zeichen von Fürsorge und Heil um – nahbar, demütig und als Trost für die Gläubigen gedacht.
Inbegriff eines frühchristlichen Bildmotivs, aus römischen Hirten-Typen übernommen.
#82
Jona-Sarkophag
Ein frühchristlicher Sarkophag mit dem Jona-Zyklus: der Prophet wird dem Seeungeheuer übergeben, lebend ausgespien und ruht schließlich unter der Ranke. Die Abfolge verwandelt die hebräische Erzählung in eine stille Auferstehungsverheißung für den Menschen im Inneren.
Klassischer Jona-Zyklus – ein zentrales frühchristliches Auferstehungssymbol.
#83
Via-Salaria-Sarkophag
Ein frühchristlicher Sarkophag aus den Gräberfeldern an der Via Salaria. Friesbänder mischen betende Oranten, den Guten Hirten und kompakte Evangeliumsszenen – ein römisches Grabmal wird zur Bildhoffnung von Heil und Gemeinschaft über den Tod hinaus.
Lehrbuchartige frühchristliche Ikonographie auf einem römischen Familiensarkophag.
#84
Sarkophag der zwei Brüder
Biblische Szenen ziehen über eine Marmor-„Bilderleiste“ – Jona, Daniel, Petrus und Paulus – und rahmen zwei bartlose Männer, die sowohl Verwandtschaft als auch Glauben teilen.
Hervorragendes Beispiel spätantiker christlicher Ikonographie im römischen Grabformat.
#85
Dogmatischer Sarkophag
Eine Theologielektion in Marmor: Christus als Schöpfer formt Adam, die Dreifaltigkeit wird in Zeichen angedeutet, und Heilsszenen verweben Lehre zu einer einzigen Fassade.
Klassisches spätantikes „Glaubensbekenntnis in Bildern“ – eine visuelle Zusammenfassung frühchristlicher Lehre.
#86
Sarkophag mit Szenen aus der Passion Christi
Ein Marmorfries erzählt die Passion – von der Gefangennahme bis zur Grablegung – in kompakten, emblematischen Szenen, geschnitten für Hoffnung und Erinnerung.
Klarer spätantiker Passionszyklus für elitäre christliche Bestattungen.
#87
Sarkophag „mit Bäumen“ (Anastasis-Typ)
Schlanke Bäume trennen Szenen, die in Christi Abstieg zu den Toten gipfeln – Adam wird emporgezogen, die Tore des Hades zerbrochen.
Seltene Sarkophagfront, die die Anastasis im lateinisch-christlichen Kontext ins Zentrum stellt.
#88
Sarkophagfront mit der Traditio Legis
Christus thront und überreicht Petrus eine Schriftrolle, Paulus steht dabei: die „Übergabe des Gesetzes“ – Autorität und Evangelium in einem Emblem.
Kanonisches frühchristliches Bild für Christi Übertragung von Vollmacht an Petrus.
#89
Sarkophagfront vom „Bethesda“-Typ
Christus befiehlt, die Tragbahre wird hochgehoben, und kräuselndes Wasser markiert den Teich Bethesda – Heilung als ein einziger, entschiedener Moment in Stein.
Klares frühchristliches Relief, das Wunder, Erbarmen und Auferstehungshoffnung verbindet.
#90
Sarkophag mit der Durchquerung des Roten Meeres
Mose teilt das Wasser mit dem Stab; Soldaten strampeln, während die Wogen zurückschlagen. Befreiung wird als Vorausbild von Taufe und Neubeginn geschnitzt.
Zentrales alttestamentliches „Typus“-Motiv für christliche Taufe und Heil.Last-Minute-Angebote
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