Die vatikanische Abteilung für klassische „profane“ Antiken, 1970 aus den Lateransammlungen neu geordnet. Griechische und römische Marmore, Reliefs, Inschriften und Sarkophage – darunter bedeutende Fragmente (u. a. ein Parthenon-Relief) – erschließen öffentliches Leben, Mythos, Porträtkunst und antike Präsentationskultur.
Werke aus der Sammlung Gregoriano-Profano-Museum
in den Vatikanischen Museen
#73
Statuengruppe Athena und Marsyas
Nach einem verlorenen Bronzeoriginal des Myron: ein Splitter von Zeit. Athena wendet sich von den verworfenen Flöten ab, während der Satyr Marsyas – erschrocken und begierig – nach ihnen greift. Göttliche Ruhe trifft ländliche Neugier: Mythos im Moment, in dem aus Wahl Schicksal wird.
Römische Kopie von Myrons berühmter „Athena und Marsyas“-Gruppe, einem Schlüsselwerk des Strengen Stils.
#74
Marmorfragment vom Parthenon
Ein kleines Stück aus dem großen Skulpturenprogramm des Parthenon: scharfe Falten, feste Konturen und ruhiger Rhythmus aus der perikleischen Zeit. Selbst als Fragment trägt es jene Balance und Klarheit, die den phidiasischen Klassizismus zum Maßstab westlicher Reliefkunst machten.
Direkte Verbindung zum phidiasischen Klassizismus des Parthenon im 5. Jahrhundert v. Chr.
#75
Asarotos Oikos („Ungesäuberter Boden“) – Mosaik
Ein virtuoses römisches Trompe-l’œil: Der Speisesaalboden scheint mit Knochen, Muscheln, Schalen, Schalenresten und Krümeln übersät. Signiert vom Mosaizisten Herakleitos, macht es das Chaos nach dem Fest zur witzigen Illusion – und zum Beweis von Können.
Signiertes römisches Mosaik nach dem berühmten Motiv des „Ungesäuberten Bodens“.
#77
Büste des Julius Caesar
Schlanke Wangen, zurückweichendes Haar und ein angespannter, nachdenklicher Blick: Diese Marmorbüste zeigt Julius Caesar ohne Beschönigung. Das reduzierte Gesicht und der sehnige Hals stehen für römischen Realismus – Macht als Wille und Intellekt statt weicher Idealschönheit.
Definiert das kanonische Bildnis von Roms berühmtestem Diktator.
#78
Reliefs aus dem Palazzo della Cancelleria
Große kaiserliche Prozessionen in tief fallender Draperie: Beamte, Soldaten und Personifikationen begleiten den Kaiser. Einst in einem Renaissancepalast wiederverwendet, bewahren die Tafeln flavische Pracht und die Propaganda geordneter Herrschaft – in Stein gegossen.
Hauptbeispiel flavischer Kaiserpropaganda im Relief.
#79
Relieftafeln vom Grab der Haterii
Lebendige Grabreliefs der Familie Haterii – vermutlich Bauunternehmer. Szenen zeigen Kräne, Seile und Monumente im Entstehen, daneben Begräbnisriten. Roms Arbeitswelt und Jenseits auf einer Bühne: Beruf als Stolz, Erinnerung als Erzählung.
Seltene visuelle Dokumentation römischer Bautechnologie in Aktion.
#80
Athletenmosaik aus den Caracalla-Thermen
Aus Roms riesigen Caracalla-Thermen: Athleten im Wettkampf – Ringer, Boxer, Pankratiasten – teils mit Namen beschriftet und mit Handschuhen, Strigiles und Siegerkränzen ausgestattet. Schwarz-weiße Tesserae machen Muskel und Bewegung zur grafischen Rhythmik und feiern Sport als Spektakel und kaiserliche Stadtkultur.
Dokument römischer Athletik und Thermenkultur als Spektakel.Last-Minute-Angebote
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