Vergoldete Glasmedaillons (Goldglas)

Vergoldete Glasmedaillons (Goldglas)
300–400 Glasrondelle mit Blattgold Klassik Christliches Museum

Diese Goldglas-Rondelle waren ursprünglich die Böden von Trinkbechern. Handwerker legten Blattgold auf, kratzten Motive in Negativtechnik frei – Porträts, Heilige, Chi-Rho, kurze Segensformeln – und verschmolzen darüber eine schützende Glasschicht. Viele wurden später aus den Gefäßen herausgeschnitten und als Grabmarken in Katakomben eingemörtelt. Sie bewahren den intimen Ton spätantiken Glaubens: Familiennamen, schlichte Bekenntnisse und Lieblingsheilige, schimmernd wie Erinnerungsmünzen.

Tipps für den Besuch

Ändern Sie den Blickwinkel: Streiflicht zeigt Werkzeugspuren im Gold und verstärkt den Kontrast.

Warum dieses Kunstwerk wichtig ist

  • Seltene Zeugnisse privater christlicher/jüdischer/römischer Bildwelten der Spätantike.
  • Demonstrieren die Goldglas-Technik: Blattgold als „Negativschrift“ zwischen Glas.

Worauf Sie achten sollten

  • Kurze Inschriften (z. B. VIVAS, PIE ZESIS) mit Wünschen nach Leben und Frieden.
  • Chi-Rho, Alpha–Omega oder nimbierte Büsten von Heiligen und Paaren.
  • Punktbordüren und scharfe Reservelinien, wo das Gold weggekratzt wurde.

Fun Fact

Viele Rondelle wurden buchstäblich aus fertigen Bechern abgesägt und als „Namensschilder“ in Katakombenwände eingesetzt.

Last-Minute-Angebote

Finden Sie die günstigsten Last-Minute-Angebote für einen Besuch von Christliches Museum und sehen Sie Vergoldete Glasmedaillons (Goldglas) mit eigenen Augen!

Datum Tickets Touren
Kaufen
für €29
Kaufen
für €39
Kaufen
für €38
Kaufen
für €64
Kaufen
für €50
Kaufen
für €75
Kaufen
für €39
Kaufen
für €65
Kaufen
für €39
Kaufen
für €64