Citroën Lictoria C6 (Limousine von Papst Pius XI.)
Kurz nach den Lateranverträgen entstand dieser Citroën C6 als Sonderaufbau für den päpstlichen Gebrauch. Ein gestreckter Aufbau, ein erhöhtes hinteres Abteil für bessere Sichtbarkeit und diskrete päpstliche Insignien verwandelten eine Reiselimousine in einen rollenden Thronsaal. Im Kutschenpavillon schlägt er die Brücke zwischen Epochen – dort, wo vergoldete Staatskutschen in coachgebaute Automobile übergehen – und zeigt, wie sich Ritual an das Motorzeitalter anpasste.
Warum dieses Kunstwerk wichtig ist
- Frühes „Papamobil“ im Übergang von Zeremonialkutschen zu Automobilen.
- Coachbuilding-Handwerk auf modernem Citroën-Fahrgestell für öffentliche Auftritte.
Worauf Sie achten sollten
- Päpstliche Wappen und Flaggenhalterungen.
- Landau-/Limousinenheck für sitzende Sichtbarkeit.
- Karosseriebauer-Details: Beschläge, Trittbleche, Innenverkleidung.
Fun Fact
1930 standen in der Vatikan-Garage Pferde und Pferdestärken nebeneinander – Kutschen für Pomp, Autos für Tempo.
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