Unknown Artist

Unknown Artist

Unknown Artist is a significant artist in the Vatican Museums collection, with 22 artworks spanning Klassik, Mittelalter, Moderne periods. Their works are displayed across 5 different collections.

Werke von Unknown Artist
in den Vatikanischen Museen

22 Kunstwerke gefunden
Palmyrenische Grabreliefs #54

Palmyrenische Grabreliefs Information

100–200 Kalkstein-Reliefskulpturen Klassik Gregoriano-Ägyptisches Museum

Aus der Karawanenstadt Palmyra: Diese Kalksteinbüsten verschlossen Grabnischen. Weit geöffnete Augen, formale Gesten und aramäische Inschriften bewahren Händler und Familien im Gedächtnis – griechisch-römische Draperie verschmilzt mit nahöstlichem Schmuck und Schleiern, um Identität über Generationen zu fixieren.

Primärquellen für Namen und Verwandtschaft in Palmyra durch aramäische Inschriften.
Große Goldfibula (Grab Regolini-Galassi) #56

Große Goldfibula (Grab Regolini-Galassi) Information

650–600 BCE Goldfibula (Gewandspange) Mittelalter Gregoriano-Etruskisches Museum

Aus dem Regolini–Galassi-Grab in Cerveteri: Diese nahezu unterarmlange Goldspange verkündet Elite-Status. Bügel und Fangplatte sind mit mikroskopischen Kügelchen und schreitenden Löwen überzogen – ein Schaustück etruskischer orientalisierender Goldschmiedekunst, geschaffen, um auf Festgewand zu brennen.

Meisterwerk etruskischer orientalisierender Goldschmiedekunst aus fürstlichem Grabkontext.
„Phönizisch-zyprische“ Patera #57

„Phönizisch-zyprische“ Patera Information

600–500 BCE Gravierte Metall-Libationsschale Mittelalter Gregoriano-Etruskisches Museum

Eine flache, gravierte Schale aus levantinisch/zyprischen Werkstätten, in Etrurien hoch geschätzt. Konzentrische Zonen aus Tieren, Lotus und Rosetten umkreisen einen Mittelbuckel. Für Wein- oder Öllibationen genutzt, kartiert sie mediterranen Austausch im 6th century BCE.

Klarer Beleg für mediterranen Handel zwischen Levante/Zypern und Etrurien.
Calabresi-Ampulle #58

Calabresi-Ampulle Information

600–500 BCE Verziertes Terrakottagefäß Mittelalter Gregoriano-Etruskisches Museum

Eine kleine etruskische Flasche für duftende Öle. Rundbauchig mit engem Hals, geschmückt mit gestempelten oder gemalten Bändern – Rosetten, Wellen sowie einfache Tier- oder Pflanzenmotive – und damit ein Alltagsbehälter als tragbares Display von Stil, Handel und Ritualgewohnheit.

Alltagsgefäß, das etruskische Gewohnheiten von Parfümgebrauch und Ritualpraxis sichtbar macht.
Mars von Todi #59

Mars von Todi Information

Ein nahezu lebensgroßer etruskischer Krieger steht bereit zur Libation. In Bronze gegossen und mit Brustpanzer über Tunika bekleidet, verbindet er griechischen Kontrapost mit italischem Ritual. Eine Inschrift weiht die Figur dem Gott – kriegerische Eleganz als Votivgabe.

Meisterwerk etruskischen Bronzegusses mit griechisch inspirierter Haltung.
Bemalter Sarkophag mit polychromen Reliefs #60

Bemalter Sarkophag mit polychromen Reliefs Information

300–250 BCE Bemalter Terrakotta-Sarkophag Klassik Gregoriano-Etruskisches Museum

Ein Tonsarg aus hellenistischem Etrurien: Seine Paneele tragen flache Reliefszenen, noch mit Farbe gefasst – Gelage, Prozessionen und Wächter des Jenseits. Rote, schwarze und cremefarbene Töne beleben die Figuren und machen die Totenlade zu einem lebendigen Versprechen von Rang und sicherer Passage.

Zeigt die etruskische Verbindung von Reliefskulptur und Malerei in der Grabkunst.
Aschenurne des Meisters des Oenomaus #61

Aschenurne des Meisters des Oenomaus Information

200–150 BCE Steinerne Graburne mit Relief Klassik Gregoriano-Etruskisches Museum

Volterranische Aschenurne mit einer lebhaften Mythenszene auf der Front. Dem „Meister des Oenomaus“ zugeschrieben – einer Werkstatthand, bekannt für gespannte Figuren und flüssige Draperie – macht sie aus einer Familienurne ein Theater und verbindet die Toten mit heroischer Erinnerung und städtischem Stolz.

Schlüsselbeispiel volterranischer Urnenplastik, dem „Meister des Oenomaus“ zugeschrieben.
Grabmonument mit dem sterbenden Adonis #62

Grabmonument mit dem sterbenden Adonis Information

200–150 BCE Steinerner Grabaltar mit Relief Klassik Gregoriano-Etruskisches Museum

Dieser kleine Altar zeigt den sterblichen Adonis im Moment des Todes – griechischer Mythos für ein etruskisches Grab umgeformt. Die Szene bindet persönlichen Verlust an ein zyklisches Versprechen der Wiederkehr: Schönheit fällt, doch bleibt Erinnerung – Mythos als Sprache familiärer Trauer.

Griechischer Mythos für etruskischen Grabgebrauch adaptiert – Trauer mit Erneuerung verknüpft.
Spätkorinthischer Säulenkrater mit Säulenhenkeln #65

Spätkorinthischer Säulenkrater mit Säulenhenkeln Information

600–580 BCE Terrakotta-Krater in schwarzfiguriger Technik Mittelalter Gregoriano-Etruskisches Museum

Ein breites Mischgefäß in korinthischer Schwarzfigur. Bänder aus schreitenden Tieren und Sphingen umrunden den Körper, Rosetten füllen den Grund. Die hohen, säulenartigen Henkel geben der Form ihren Namen und machen aus einem Bankettgefäß ein Schaustück früher griechischer Flächendekoration.

Klassischer korinthischer Tierfries-Stil auf einem Mischgefäß für das Bankett.
Statuette des Guten Hirten #81

Statuette des Guten Hirten Information

300–400 Marmor-Statuette Klassik Pius-Christliches Museum

Ein jugendlicher Hirte trägt ein Lamm über den Schultern und schreitet behutsam durch felsiges Gelände. Das Bild formt ein römisches Hirtenmotiv zu einem frühchristlichen Zeichen von Fürsorge und Heil um – nahbar, demütig und als Trost für die Gläubigen gedacht.

Inbegriff eines frühchristlichen Bildmotivs, aus römischen Hirten-Typen übernommen.
Jona-Sarkophag #82

Jona-Sarkophag Information

300–400 Marmorsarkophag Klassik Pius-Christliches Museum

Ein frühchristlicher Sarkophag mit dem Jona-Zyklus: der Prophet wird dem Seeungeheuer übergeben, lebend ausgespien und ruht schließlich unter der Ranke. Die Abfolge verwandelt die hebräische Erzählung in eine stille Auferstehungsverheißung für den Menschen im Inneren.

Klassischer Jona-Zyklus – ein zentrales frühchristliches Auferstehungssymbol.
Via-Salaria-Sarkophag #83

Via-Salaria-Sarkophag Information

300–400 Marmorsarkophag Klassik Pius-Christliches Museum

Ein frühchristlicher Sarkophag aus den Gräberfeldern an der Via Salaria. Friesbänder mischen betende Oranten, den Guten Hirten und kompakte Evangeliumsszenen – ein römisches Grabmal wird zur Bildhoffnung von Heil und Gemeinschaft über den Tod hinaus.

Lehrbuchartige frühchristliche Ikonographie auf einem römischen Familiensarkophag.
Sarkophag der zwei Brüder #84

Sarkophag der zwei Brüder Information

300–400 Marmorsarkophag Klassik Pius-Christliches Museum

Biblische Szenen ziehen über eine Marmor-„Bilderleiste“ – Jona, Daniel, Petrus und Paulus – und rahmen zwei bartlose Männer, die sowohl Verwandtschaft als auch Glauben teilen.

Hervorragendes Beispiel spätantiker christlicher Ikonographie im römischen Grabformat.
Dogmatischer Sarkophag #85

Dogmatischer Sarkophag Information

300–400 Marmorsarkophag Klassik Pius-Christliches Museum

Eine Theologielektion in Marmor: Christus als Schöpfer formt Adam, die Dreifaltigkeit wird in Zeichen angedeutet, und Heilsszenen verweben Lehre zu einer einzigen Fassade.

Klassisches spätantikes „Glaubensbekenntnis in Bildern“ – eine visuelle Zusammenfassung frühchristlicher Lehre.
Sarkophag mit Szenen aus der Passion Christi #86

Sarkophag mit Szenen aus der Passion Christi Information

300–400 Marmorsarkophag Klassik Pius-Christliches Museum

Ein Marmorfries erzählt die Passion – von der Gefangennahme bis zur Grablegung – in kompakten, emblematischen Szenen, geschnitten für Hoffnung und Erinnerung.

Klarer spätantiker Passionszyklus für elitäre christliche Bestattungen.
Sarkophag „mit Bäumen“ (Anastasis-Typ) #87

Sarkophag „mit Bäumen“ (Anastasis-Typ) Information

300–400 Marmorsarkophag Klassik Pius-Christliches Museum

Schlanke Bäume trennen Szenen, die in Christi Abstieg zu den Toten gipfeln – Adam wird emporgezogen, die Tore des Hades zerbrochen.

Seltene Sarkophagfront, die die Anastasis im lateinisch-christlichen Kontext ins Zentrum stellt.
Sarkophagfront mit der Traditio Legis #88

Sarkophagfront mit der Traditio Legis Information

300–400 Marmorsarkophagfragment Klassik Pius-Christliches Museum

Christus thront und überreicht Petrus eine Schriftrolle, Paulus steht dabei: die „Übergabe des Gesetzes“ – Autorität und Evangelium in einem Emblem.

Kanonisches frühchristliches Bild für Christi Übertragung von Vollmacht an Petrus.
Sarkophagfront vom „Bethesda“-Typ #89

Sarkophagfront vom „Bethesda“-Typ Information

300–400 Marmorsarkophagfragment Klassik Pius-Christliches Museum

Christus befiehlt, die Tragbahre wird hochgehoben, und kräuselndes Wasser markiert den Teich Bethesda – Heilung als ein einziger, entschiedener Moment in Stein.

Klares frühchristliches Relief, das Wunder, Erbarmen und Auferstehungshoffnung verbindet.
Sarkophag mit der Durchquerung des Roten Meeres #90

Sarkophag mit der Durchquerung des Roten Meeres Information

300–400 Marmorsarkophag Klassik Pius-Christliches Museum

Mose teilt das Wasser mit dem Stab; Soldaten strampeln, während die Wogen zurückschlagen. Befreiung wird als Vorausbild von Taufe und Neubeginn geschnitzt.

Zentrales alttestamentliches „Typus“-Motiv für christliche Taufe und Heil.
Phönixkrone einer chinesischen Kaiserin #93

Phönixkrone einer chinesischen Kaiserin Information

1700–1800 Kopfschmuck aus Gold, Perlen und Eisvogelfedern Moderne Ethnologisches Museum

Ein Geflecht aus Gold, fliegenden Phönixen und Tausenden Perlen – dazu ein elektrisches Himmelblau aus Eisvogelfedern: ein höfischer Sonnenkranz zum Tragen.

Meisterwerk der Hofzier des Qing – Goldfiligran, Perlenschnüre und Eisvogel-Federeinlage.
Vergoldete Glasmedaillons (Goldglas) #98

Vergoldete Glasmedaillons (Goldglas) Information

300–400 Glasrondelle mit Blattgold Klassik Christliches Museum

Winzige Porträts und Segenswünsche im Blattgold zwischen Glasschichten – Becherböden, verwandelt in Andenken für Glauben und Erinnerung.

Seltene Zeugnisse privater christlicher/jüdischer/römischer Bildwelten der Spätantike.
Schatz vom Caelius-Hügel (frühchristliche liturgische Objekte) #99

Schatz vom Caelius-Hügel (frühchristliche liturgische Objekte) Information

300–400 Verschiedene Metallarbeiten Klassik Christliches Museum

Ein Hort frühkirchlicher Metallarbeiten – Kelche, Patene, Lampen –, in dem schlichte Formen die neuen Zeichen des Glaubens tragen.

Seltene, zusammenhängende Gruppe zur materiellen Kultur frühchristlicher Liturgie in Rom.