Roman weavers (17th century, after Rubens)
Römische Tapisseriewerkstätten des 17. Jahrhunderts schufen großformatige Wollteppiche nach Entwürfen (Kartons) von Peter Paul Rubens und übersetzten barocke Malerei in gewebten Glanz und satte Farbe. Diese kollaborativen Textilien bevorzugen schwungvolle Bewegung, reiche Draperie und theatralisches Licht. In den Vatikanischen Museen veranschaulicht ein Teppich „Auferstehung Christi“ (im Sobieski-Saal) die Anpassung nordbarocker Erfindung an römisch-päpstliche Interieurs.
Werke von Roman weavers (17th century, after Rubens)
in den Vatikanischen Museen
#19
Auferstehung Christi (Wandteppich aus dem Sobieski-Saal)
Christus schießt mit Siegesbanner aus dem Grab, Soldaten taumeln. Rubens’ explosive Diagonale wird in Seide und Wolle zu Glanz und Struktur für päpstliche Repräsentation.
Barocke Energie, durch Tapisserie-Webkunst verwandelt.