Giotto di Bondone
Giotto di Bondone revolutionierte die Malerei des späten Mittelalters mit schweren, körperhaften Figuren, lesbarem Raum und menschlicher Emotion – Grundlagen der Renaissance. Für Alt-St. Peter schuf er das berühmte „Navicella“-Mosaik (in Fragmenten erhalten) und das „Stefaneschi-Triptychon“, Werke, die monumentales Erzählen mit sakraler Funktion verbanden. Seine Präsenz im Vatikan markiert den Übergang von byzantinischer Stilisierung zu Naturalismus.
Werke von Giotto di Bondone
in den Vatikanischen Museen
#23
Stefaneschi-Triptychon
Ein beidseitiger Altar für Alt-St. Peter: Der hl. Petrus thront und empfängt einen knienden Stifter; auf der Rückseite die Martyrien von Petrus und Paulus. Giotto macht Lehre zu Gewicht, Raum und menschlicher Gegenwart.
Giottos Körperlichkeit prägt die frühen Trecento-Altarbilder.
#179
Fragment von Giottos Navicella-Mosaik (Engel)
Ein erhaltener Engel aus Giottos gewaltiger „Navicella“ – dem apostolischen Boot im Sturm – bewahrt die Erinnerung an ein verlorenes mittelalterliches Meisterwerk.
Seltenes erhaltenes Stück von Giottos berühmtem „Navicella“-Zyklus.